Projekte zur Verbesserung der Breitbandversorgung sind gestartet

Projekte zur Verbesserung der Breitbandversorgung sind gestartet

WOBCOM:

Im September 2019 starteten die Fallersleber Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (FEAG) und die WOBCOM GmbH mit einem Spatenstich in ihr gemeinsames Projekt: Für eine nachhaltige Stärkung der Region realisiert sie, gemeinsam mit der WOBCOM, als regionalen Telekommunikations-Partner, verschiedene Glasfaserleitungen in der Samtgemeinde Velpke. Die FEAG sieht ihr Engagement in der Breitbandtechnologie als ein weiteres wichtiges, innovatives Geschäftsfeld. Mehrere Orte in der Samtgemeinde Velpke werden mit der neuen Glasfaserleitung verbunden. Die Funkstrecken zwischen Wolfsburg, Danndorf und Grafhorst werden in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Helmstedt ebenfalls durch eine Glasfaserverbindung abgelöst. Die FEAG ist der Investor bei diesem gemeinsamen Projekt und investiert rund 1 Million, die WOBCOM wird Mieter und Betreiber der neuen Glasfaserleitungen. Die WOBCOM betreibt schon seit langem Richtfunkstrecken in der Samtgemeinde Velpke – dort kam es wetterabhängig immer mal wieder zu Ausfällen. Das ist vorbei sobald die neue Glasfaserleitung, voraussichtlich im Laufe des Monats März, in Betrieb genommen ist. So stehen den WOBCOM-Kunden stabile Verbindung bis zu 100 MBit/s Bandbreiten zur Verfügung.

Vodafone:

Ein weiteres Projekt wird von der Vodafone GmbH in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Helmstedt, in Danndorf auf einigen unterversorgten Straßen durchgeführt. Bis zu 1.000 MBit/s werden dann möglich sein.

Im Sommer 2017 wurde der Förderbescheid in Berlin übergeben. Damit können Glasfaseranschlüsse für die bisher unterversorgten (rechnerisch < 30 MBit/s) im Landkreis Helmstedt realisiert werden.

Im Landkreis Helmstedt gibt es ca. 6.500 Haushalte, die momentan keinen Zugang zu schnellem Internet haben und absehbar auch nicht durch Telekommunikationsunternehmen versorgt werden. Durch die Breitband-Initiative des Landkreises Helmstedt bekommen diese unterversorgten Haushalte einen Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus.

Zu diesem geförderten Bereich gehören die Grundschule Danndorf und Teile der Waldstraße, Birkenweg, Tannenkamp und Hünenbergstraße. Alle Genehmigungen dafür sollen im Laufe dieses Jahres vorliegen, sodass vom Mobilfunkmast, der zwischen der Bürgerwiese in Danndorf und der ICE Strecke steht, der Ausbau beginnen kann.

Das ambitionierte Ziel ist es möglichst vielen Haushalten diesen Glasfaseranschuss zu ermöglichen. Leider sind die Ausbauarbeiten an Fördergelder gekoppelt. Somit gestalten sich die Verhandlungen schwierig, um weitere angrenzende Haushalte mit zu versorgen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen.

„ Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.”

Vorarbeiten für den “Fun Court Danndorf” haben begonnen

Vorarbeiten für den “Fun Court Danndorf” haben begonnen

Die ersten Vorbereitungsarbeiten zum Projekt „Fun Court Danndorf“ haben bereits begonnen.

Die im Jahr 2016 geborene Idee, einen „Fun-Court in Danndorf“ für viele Sportarten zu bauen, scheint nun in greifbare Nähe zu rücken. Nachdem dieses Projekt in den Gremien der  Danndorfer Ausschüsse beraten und behandelt wurde, geht es langsam los. Die ersten Vorarbeiten wie die Rodung kleiner Bäume, Büsche und Sträucher sind bereits abgeschlossen. In den nächsten Wochen werden dann Pachtverträge angepasst, die finalen Architektenleistungen ausgeschrieben und vergeben. Im zweiten Quartal 2020 könnten, aus jetziger Sicht, die Gewerke ausgeschrieben und nach letzter Zustimmung des Rates auch vergeben werden. Der mögliche Baubeginn ist in der zweiten Jahreshälfte 2020 zu erwarten. So könnte dieses Projekt bald die Herzen der Danndorfer im Sturm erobern.

Bis bald auf dem „Fun Court Danndorf“ in der Waldstraße.

Fun-Court in Danndorf -Ein Platz für viele Sportarten-

Fun-Court in Danndorf -Ein Platz für viele Sportarten-

Die Vision „Fun Court“ kann 2020 Realität werden

Über das Förderprogramm LEADER Region „Grünes Band“ sind 70.000 € Förderung möglich geworden. Der Rat der Gemeinde hat in seiner Sitzung vom 14.06.2018 folgenden Beschluss gefasst: Der Fun- Court (24x12m) wird als gemeindeeigene Freizeiteinrichtung hergestellt und betrieben. Die für das Projekt benötigte Fläche wird zwischen der Waldstraße und dem B-Platz des Sportgeländes errichtet.Es werden Fußball, Handball, Basketball,Volleyball, Tennis, Badminton, Feldhockey spielbar sein.

Die Gesamtkosten sollen vollumfänglich 225.000 € betragen.Diese Kosten können noch reduziert werden, wenn die Verarbeitung und Anzahl von Steinblöcken in der Hanglage reduziert werden, der Ballfangzaun entfällt und die Rodung vorhandener Bäume, sowie die Installation der Zaunanlage in Eigenleistung geschieht. Einsparpotentiale dabei ca. 40.000 €.

Zusätzliche Straßenlampen in Danndorf

Zusätzliche Straßenlampen in Danndorf

Zusätzliche Straßenlampen in Danndorf aufgestellt

Im März 2018 wurde in Danndorf begonnen, die Straßenlampen auf LED Leuchten umzurüsten. Die Lampen wurden 1:1 ausgetauscht.

In diesem Zuge wurden wir von Danndorfer Bürgern und Bürgerinnen angesprochen, dass an einigen Stellen des Ortes nach wie vor nicht ausreichend Licht vorhanden war.

Diese Anfragen legten wir in dem Bau-, Umwelt-und Entwicklungsplanungs-ausschuss vor, was zu einer Ortsbegehung durch Mitglieder dieses Ausschusses führte, um diese genannten Stellen im Ort in Augenschein zu nehmen. Dabei wurde festgestellt, dass es eindeutige Lücken in der Ausleuchtung gibt und Abhilfe geschaffen werden muss.

Speziell in der Straße „Am Dorfe“ wurde festgestellt, dass dort die alten Masten, die bereits in den 70er Jahren aufgestellt wurden, diese zu weit auseinander stünden und außerdem noch sehr klein ausgeführt wurden, so dass der Abstrahlwinkel des Lichtes weniger weit scheint als gewünscht und daher die Beleuchtung nicht ausreichend sei.

Durch den Danndorfer Gemeinderat wurde dann beschlossen, im Ort neue zusätzliche Lampen, wo es nötig ist, installieren zu lassen.

Als erste Maßnahme wurden nun zwei zusätzlich Lampen an der Straße „Am Dorfe“ errichtet. Eine weitere Lampe solle in naher Zukunft im Tränkenweg folgen, um dadurch für mehr Sicherheit im Dunklen zu sorgen.

Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Seit mehreren Jahren hört man verstärkt im Frühjahr von dem Eichenprozessionsspinner. Eine kurze Recherche ergibt, dass es sich dabei um die Raupe eines unscheinbaren Schmetterlings handelt, der sich wohl aus Gründen der klimatischen Veränderung zunehmend in unseren Regionen ausbreitet. Das wäre nicht weiter tragisch, wenn die feinen Härchen der Raupen nicht bei viele Menschen zu allergischen Reaktionen führen würden. Die Symptome reichen über Hautreizungen, über asthmatische Erscheinungen bis hin zu chronischen Beschwerden.

Die Beschwerden treten auf, wenn die Prozessionsspinner im April erwachen, die Nester wachsen und halten bis in den Herbst hinein an. Die Nester an Baumrinden können Ausmaßen von mehreren Metern annehmen. Die Entsorgung der Nester wird ausdrücklich empfohlen, bleibt jedoch auf dem Privatgrundstück Privatsache. Das schreckt viele Anwohner, was zur weiteren Verbreitung der Raupe beiträgt.

Thorsten Tölg und Katrin Schäfer führten im Februar 2019 ein Gespräch mit unserem Förster, Herr Deeken, um die Lage vor Ort zu besprechen.
Herr Deeken bestätigt, dass der Befall in unseren Wäldern zunimmt. Im Raum Rühen und Richtung Brome ist der Befall von Bäumen so stark vorangeschritten, dass es zu Einschränkungen für Bürger kommt. In der Gemeinde Rühen gibt es bereits laufende Petitionen für eine Bekämpfung der Raupe. Diese sei nur schwer durchführbar, da für eine großflächige Verbreitung der Schutzmittel über Hubschrauber strenge Richtlinien erfüllt sein müssen, um Bürger und übrigen Tierbestand zu schützen.

Die gute Nachricht: in unserer unmittelbaren Region könne man nur von vereinzeltem Befall sprechen und der Sachstand werde regelmäßig überwacht. Zur Zeit sei eine direkte Gefahr durch die Raupen für Mensch oder Bäume nicht zu befürchten. Dennoch müsse jeder einzeln auf die individuellen Symptome achten und im Verdachtsfall selbstverständlich einen Arzt aufsuchen. Es können Hautreizungen, Hustenbeschwerden oder auch Augenreizungen auftreten. Wie bei Pollen fallen auch hier Symptome ganz unterschiedlich aus. Auch die Heftigkeit der Reaktion ist unterschiedlich. Manche Menschen reagieren überhaupt nicht auf die Prozessionsspinner, es kann aber auch bis zu einen Allergischen Schock führen.

Neben der Auswirkung auf uns ist auch die Entwicklung des Baumbestandes zu beachten. Über die Jahre sterben die Eichen unter der Belastung der Prozessionsspinner ab. Damit verschwindet ein wichtiger Teil des Baumbestandes aus unseren Wäldern.

Wir möchten dieses Thema in das Blickfeld und in das Bewusstsein der Bürger rücken. Alle sollten auf den Befall im Ort achten und diesen betroffenen Anwohnern und der Gemeinde melden. Wir empfehlen dringend die Entsorgung der Nester. So können wir die Verbreitung im Ort eindämmen. Die WGD diskutiert aktuell weitere Maßnahmen, wie einen Infoabend zu dem Thema und die mögliche Vernetzung von Anwohnern zwecks Entsorgung der Nester.

Wer Nester entdeckt oder privat von einem Befall betroffen ist, kann sich gerne bei Katrin Schäfer über E-Mail Katrin.Schaefer@wgd-danndorf.de oder Mobil 0171-212 31 31 melden. Wir erhalten dann einen Überblick und können ggf. bei der Entsorgung mehrere Anwohner miteinander vernetzen.

Mehr Informationen über den Eichenprozessionsspinner

Foto: Wikipedia/Kleuske

Beitragsbild: Luigi Laita